Frühzeitig Hörprobleme bei Kindern erkennen

Leider können Menschen jeden Alters von Hörproblemen betroffen sein. In Deutschland leben rund eine halbe Million Kinder mit einem Hörschaden und sogar Säuglinge sind betroffen. Schwerhörigkeit im Kindesalter beeinträchtigt nicht nur die Sprachentwicklung, sondern stellt auch ein Problem beim sozialen Umgang mit anderen Kindern dar. Deshalb ist es uns besonders wichtig, Beeinträchtigungen des Hörvermögens bei Kindern möglichst früh zu erkennen. Bei Ihrem Hörakustiker Breck ist auch Ihr Kind in den richtigen Händen!

Wie kommt es zu Hörminderungen bei Kindern?

Wenn Kinder oder Jugendliche nicht richtig hören, kann das viele verschiedene Ursachen haben.

Angeborene Schwerhörigkeit: Ein Grund kann eine vererbte Schwerhörigkeit sein, die schon bei Säuglingen auftritt. Dies tritt häufig in Zusammenhang mit dem Down-Syndrom oder bestimmten vererbbaren Krankheitsbildern auf. Die Schwerhörigkeit kann aber auch im Mutterleib und während der Geburt erworben werden. Durch virale Infektionen, Alkohol- oder Drogenmissbrauch oder Stoffwechselerkrankungen bei Schwangeren kann das Baby einen Hörschaden davontragen. Kommt es während der Geburt zu Sauerstoffmangel, Hirnblutungen oder mechanischen Geburtsschäden, kann auch dies einen negativen Einfluss auf das Hörvermögen haben.

Schwerhörigkeit als Krankheitsfolge: Bei Kindern zwischen zwei und sechs ist Hörverlust meist eine Folge von Erkältungen, Mittelohrentzündungen, vergrößerten Rachenmandeln oder Kinderkrankheiten wie Mumps oder Masern.

Schwerhörigkeit durch zu laute Musik: Tritt die Hörminderung erst im Jugendalter auf, ist häufig Lärm die Ursache, beispielsweise durch laute Musik über Kopfhörer, in der Disko oder auf Konzerten.

Wie erkenne ich einen Hörschaden bei meinem Kind?

Eine Hörminderung bei Kleinkindern kann krankheitsbedingt häufig auftreten und ist meist vorübergehend. Dennoch sollten Warnsignale erkannt und ernst genommen werden, damit eine Schwerhörigkeit rechtzeitig erkannt wird.

  • Ein ernst zu nehmender Hinweis ist eine verlangsamte Sprachentwicklung.
  • Auch wenn Ihr Kind nur auf laute Geräusche reagiert oder selbst nur laute Töne von sich gibt, sollten Sie handeln.
  • Häufige Infektionen oder Entzündungen bei Säugling oder Kleinkind können ebenfalls ein Indiz für eine Schwerhörigkeit sein.
  • Wenn Ihr Kind häufig um eine Wiederholung des Gesagten bittet.
  • Die schulischen Leistungen sich verschlechtern.
  • Das Kind oft sehr laut spricht oder sich versucht von den Lippen abzulesen oder beim Zuhören ein Ohr nach vorne dreht, um besser zu hören.

Trifft einer oder mehrere dieser Warnsignale zu, dann sollten Sie einen Kinderarzt oder einen HNO Arzt aufsuchen.

Wie geht es weiter, wenn das Kind schlecht hört?

Wenn bei Ihrem Kind eine Hörminderung festgestellt wird, vereinbaren Sie am besten direkt einen Termin zum Hörtest bei Ihrem Hörakustiker Breck – denn wir möchten, dass Ihr Kind wieder am Leben teilnehmen und unbeschwert aufwachsen kann.

Hörgeräte-Beratung: Unsere erfahrene Hörakustikerin für Kinder (Pädakustikerin) – Frau Heike Stuffer – kümmert sich gerne darum, dass Ihr Kind das richtige Hörgerät findet. Wir ermöglichen Ihnen auch ein Probetragen im Alltag durch einen Hörgeräte-Test

Eingewöhnungsphase: Wenn wir das richtige Gerät gefunden haben und alles optimal eingestellt ist, sollten Sie mindestens alle sechs Monate, zu Beginn am besten häufiger, zu Kontrollterminen und zur Hörgeräte-Reinigung zu uns kommen. Da Ihr Kind sich im Wachstum befindet, muss die Otoplastik in regelmäßigen Abständen neu angefertigt werden.

Sie haben den Verdacht, dass Ihr Kind nicht gut hört oder es wurde bereits eine Hörminderung diagnostiziert? Dann vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin bei Ihrem Hörakustiker Breck in Neuendettelsau, in Nördlingen und in Wassertrüdingen. Wir stehen Ihnen beratend zur Seite und unterstützen Ihr Kind gerne dabei, mit einem Hörgerät wieder mit dabei zu sein und nichts zu verpassen!